Landwirtschaftliches Lohnunternehmen Maurer

Freundlich begrüßt durch Beate und Friedrich Maurer, wurden mir die Stallungen der Putenmast, der gesamte Hof und natürlich der imposante Fuhrpark des Lohnunternehmens gezeigt.
Hierzu gab es eine ausführliche Historie des in zweiter Generation bestehenden Familienbetriebes.
Während die Eltern von Friedrich Maurer nur Viehhaltung und Landwirtschaft betrieben, wurde im Jahr 1986 das landwirtschaftliche Lohnunternehmen von Friedrich Maurer zusätzlich gegründet.

Die Geschichte zu dieser Firmengründung ist von besonderer Bedeutung für die Familie und erheitert jeden Zuhörer. Im Jahr 1986 wollte Friedrich Maurer seine heutige Frau Beate heiraten, verfügte aber nicht über ausreichend finanzielle Mittel. Er gründete das landwirtschaftliche Lohnunternehmen und hat von der Steuererstattung aus der Anschaffung seines ersten Mähdreschers die Hochzeit mit seiner Frau verwirklichen können.
Noch heute glänzen beiden die Augen, wenn Sie von dieser Geschichte erzählen.

Friedrich Maurer hat mir die großen Erntemaschinen und vielmehr die darin verbaute Technik detailliert nähergebracht. Es ist vergleichbar mit einem Autopiloten im Flugzeug, welcher eigenständig notwendige Parameter überprüft und das Fahrzeug daraufhin anpasst. Selbst während der Ernte können die Fahrzeuge ihren Spuren folgen und somit mögliche Ernteverluste abstellen.
Die hochtechnisierte Datenerfassung und ein eigenständiges Labor an Bord, ermöglichen den sofortigen Überblick über die Qualität und Menge der Ernte.

Abschließend habe ich Herrn Maurer beim Pressen von Häckselballen begleitet und konnte mir ein direktes Bild vom Prozess machen. Wunderbarer Nebeneffekt war die Erkundung des Fischachtales von einer anderen Seite.
Bei einer Ballenlänge von 2,5 m entsteht ein Ballengewicht von fast 400 kg.

Dieser Besuch hat mir wieder gezeigt, wie faszinierend die Landwirtschaft, auch in der heutigen Zeit, noch sein kann.

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